15. Juni 1982 – F.
[…] Schöne Zeit mit F., der beim Regalbau hilft, beim Kochen und überhaupt heute sehr zutraulich ist. (In der Kinderkrippe traf ich ihn Dreirad fahrend.) Er kauderwelscht oder singt vor sich hin:Der Hund, der nun weg ist, kommt darin vor, dass Reisen von Mama, das kranke Bein von Papa. Jeden Morgen fragte er mich rührend suggestiv: “Heute das Bein gar nicht mehr weh, nein?” Voller Vergnügen streicht er meine borstigen Wangen.
Der Anruf von Wilner macht mir Sorgen. Am Freitag oder Samstag wollen sie das Kabel legen. Bleibt mir Rolf und der Donnerstag abend? Oder Dieter Stiegemann?
# Wilner war ein Nachbar aus Schmachtenhagen. Er informierte mich, daß der Kabelgraben für die Elektroanschlüsse unserer Datschen gegraben werden müßte. Ich hatte die Sorge, wegen meines Ischias diesen Termin nicht einhalten zu können. #
Heute war ein Tag von Jahresbedeutung: Am Kiosk erstand ich die „Eule“ (mit „Funzel“) und „das Magazin“! (Die Akte sind leider nicht Spitze.)
Und dann war heute ein Tag der Ärsche. Mindestens drei große, straffe, wohlgerundete Ärsche habe ich gesehen. […]