29. Juli 1982 - weiter krank
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Lesen: Goethe, “West-östlicher Divan”, Fühmann, “Pavlos Papierbuch”
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Meine Ablösung von L. erlebt eine neue Phase. Das Wahrhabenmüssen aber noch nicht wahrhaben können geht zu Ende. Ich empfinde zunehmend Befreiung (neben allem Bedauern, das bleibt, aber nun mehr rational vermittelt wird.) Die Folge ist auch ein ausgeglicheneres Verhalten zu ihr.
Heute viel unterwegs, viel gesessen, viel gelaufen. Jetzt bin ich wie gerädert und 2x ausgerenkt. Ich bleibe Hinkebein. Die Ärztin heute sagte, wenn es keine Fortschritte gibt, wird eine Operation wahrscheinlicher. (”Manuelle Therapie” hält sie nicht für möglich.)
In guter Stimmung heute den Lehrgang verabschiedet. Auch G. bleibt weiter krank.
F. entdeckt im Hintergrund des Fernsehbildes Springbrunnen.
Ich:” du hast aber gute Augen, einen guten Blick.” Er: “Ja, einen guten Augenblick.”