Archive for Oktober, 2009

15. Oktober 1989 - meine Gedanken aufschreiben

Montag, Oktober 19th, 2009

viel geträumt, gut geschlafen, schönes Herbstland in Skaby.

 Zu den folgennden Punkten sind die Gedanken aufzuschreiben.

3. Schluß mit Ignoranz und Überheblichkeit gegnüber den Reformen in sozialistischen Ländern.

4. Einheit von politischer und ökonomischer Reform

5. Reform der politischen Macht - Demokratisierung - Rechtssaat

6. Menschenrechte, Bürgerrechte

7. Parlament, die nächsten Wahlen

8. Medien (kultur, Ideologie)

9. ökonomische Reform - Worum es wirklich geht bei Eigenerwirtschaftung und Eigenverwendung der Mittel

- Die Konzepte von Beyer und Graichen zur ökonomischen Demokratie

- Leitung gesamtgesellschaftlicher (ökonomischer) Bedingungen

- Konvertierbarkeit (zwei Währungen)

- Subventionen

- Devisenanrechte

- Wohnungswirtschaft (Graichens Vorstellungen)

10. Die besonderen Bedingungen der DDR berücksichtigen

11. Befähigung der Partei

12. unverzichtbare Werte - unsere Stärken

 

14. Oktober 1989 - Gilbert Furian

Montag, Oktober 19th, 2009

# Gilbert ist der Ex-Mann meiner Partnerin C. Er hatte eine Studie über Punks in der DDR erabeitet, wofür er (bzw. für ihre Veröffentlichung im Westen) mehrere Monate ins Gefängnis kam. Er war aktiv in der kirchlichen Opposition bzw. Bürgerrechtsbewegung/Neues Forum. Nach dem Untergang der DDR beschäftigte sich G. F. mit der Analyse der Arbeit der Staatssicherheit., veröffentlichte dazu Studien und Bücher. Unser damaliges Verhältnis war - wie man sich leicht vorstellen kann - in mehrfacher Hinsicht von erheblicher Distanz, keineswegs jedoch von Feindseligkeit geprägt. Kürzlich ist er mir im Fernsehen wiederbegegnet - als Rahmenfigur beim Besuch der Frau Bundeskanzlerin in der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen. Trotz dieses hohen Anlasses war er immer noch in altbekannter Manier sympathisch-nachlässig gekleidet. #

 Gestern Abend Besuch von Gilbert (mit Katharina und Wilhelm). G. und K. berichten von Gestapomethoden der Staatssicherheit, sogar Vergewaltigungen habe es gegeben.

Fahrt ins Wochende nach Skaby.

# Update: Übrigens vertrat Gilbert immer den Standpunk, daß er die DDR nicht gegen die westdeutsche Republik eintauschen wollte, sondern, daß er eine bessere DDR wollte. Das war glaubwürdig. #

13. Oktober 1989 - Dialog hin - Polizeiübergriffe her

Montag, Oktober 19th, 2009

ND und BZ von heute.

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Hab’ heute mal Zeitungen genauer gelesen, um ein konkretes Bild von der neuen Dialogbereitschaft zu erhalten. Solange die alten Knacker den Ton angeben (Siehe Folgebeispiele), ist nichts zu hoffen. Der ganze Fortschritt erschöpft sich bisher darin: Es darf etwas geredet werden.

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Das Folgende aus der “Jungen Welt”, das finde ich schon charakteristischer, dreifach charakteristisch. Charakteristisch ist es für Aurich (diese Art Meldung vom 11.10.)

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# Aurich war der 1. Sekretär des Zentralrats der FDJ #. Der Druck der Künstler ist freilich so stark, daß die Klarstellung vom 13.11. veröffentlicht werden mußte.

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Das ist charakteristisch für unsere gegenwärtige Situation (und nicht für Aurich). Und weiter charakteristisch ist, daß die erwähnte Resolution der Unterhaltungskünstler (die ich in den Räumen des VBK # Verband Bildender Künstler # in der Liebknechtsstr. gelesen habe. Dort lagen auch Resolutionen des VBK, des Berliner Schriftstellerverbandes u.v.m.) nach wie vor nicht veröffentlicht wird. 3x charakteristisch.

Der Schluß kann nur lauten, soviel basisdemokratischen Druck wie möglich zu machen.

Diese Zahl ist festzuhalten: Der Westen berichtete, daß um den 7.10. herum, 3000 Westbesuchern der Zugang verwehrt wurde. Mir scheint, das wären 3000 zu viel gewesen, R. dagegen fand es kleinlich, diese nicht reinzulassen. Diese und ebenso Großmutters gestrige Bemerkung über den Friedenskampf legen mir nahe, sich bewußt zu bleiben, daß in der übergreifenden Einhelligkeit unserer Kritik durchaus sehr unterschiedliche Positionen verborgen bleiben (Das ist auch an C.s Position zu sehen.)

Nasdala, eben vom Parteigespräch zurück, möchte mit mir über mein künftiges Parteigespräch reden, mir helfen mich einzustellen (mich warnen). Er erwähnt Franzens Bemerkung, daß ich gestern in der APO-Leitungssitzung von Systemveränderung = Veränderung des Sozialismus (seine Überwindung?) gesprochen hätte. Natürlich soll man sich präzise ausdrücken, Mißverständnisse vermeiden. Doch hier ging es nicht um ein Mißverständnis.

 

War eben bei Jürgen Nitschke, er macht wahrscheinlich bei der Leitung der Ortsgruppe der Volkssolidarität mit. # Herrn Nitschke hatte ich im Rahmen meiner Wohngebietsaktivität (WBA) kennengelernt. Wir hatten Vertrauen zueinander gefaßt. # Er erzählt voller Empörung vom Einsatz unserer “SS” (”Staatssicherheit”) in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch # 10. zum 11. Oktober # im Umkreis der Gethsemanekirche (übrigens in Polizeiuniform). Kollegen von ihm, die im Abstand von 100, 150m von der Absperrung sich aufhielten (”Gaffer” sage ich), wurden von Rollkommandos einkassiert und mußten in der Feuerwache Weißensee (Der Keller des SEZ # Sport- und Erholungszentrums # war überfüllt.) 14 Stunden mit erhobenen Händen, Gesicht zur Wand, Beine auseinander, stehen; Frauen 9 Std.; bei der geringsten Bewegung wurden sie zusammengeschlagen. (Nitschke: “Ich hab’ gesehen, wie sie aussahen.”) Sie wurden erkennungsdienstlich behandelt. Eine Kollegin sei bloß mit ihrem Hund über den Alex gegangen, wurde einkassiert, die Nacht über in der Keibelstr. festgesetzt.Als sie einmal austreten wollte, antwortete man ihr: “Wenn Du Deine eigene Pisse säufst, dann kannst Du gehen.” Nitschke: “Ich kenne die Kollegin, die würde solche Worte nie gebrauchen.” N. meint, daß die Politbüroerklärung nichts löst.

Im Rias soeben ein Interview mit dem Stellvertreter des Ministers für Kultur Dietmar Keller (der sich in Wolfenbüttel aufhielt). Er ist für ein Gespräch mit allen, auch Anhängern des “Neuen Forum”.

 

Gedanken

0. Sofort Zeichen setzen! Ursachen (Verantwortliche) benennen.

1. Notwendig ist eine tiefgreifende Erneuerung, qualitative Höherentwicklung des Sozialismus, eine Reform aller Seiten des sozialistischen Systems, vorrangig der politischen und ökonomischen. Dieser Prozeß muß von der Partei geführt werden, also müssen die Parteiführer die Fähigkeit zur Durchführung solcher Reformen haben. Maßgebliche Führer der Partei haben sich seit mindestens 4 Jahren dazu als unfähig erwiesen (angefangen beim Generalsekretär) und müssen abtreten. Wenn die Partei nicht sofort einen neuen anerkannten Führer zur Verfügung hat, sollte sie bis zum Parteitag von einem kollektiven Führer (3-5 Genossen) geleitet werden, und der Parteitag soll - nach entsprechender Vorbereitung - demokratisch einen neuen Führer wählen.

2. Der Prozeß der tiefgreifenden Erneuerung unserer Gesellschaft kann nicht ohne politische und soziale Auseinandersetzungen verlaufen. Wer jedes Risiko von Erschütterungen vermeiden will, verzichtet auf die Erneuerung und setzt damit den Sozialismus selbst aufs Spiel. Ziel der Partei muß es sein, die unvermeidbaren scharfen Auseinandersetzungen bzw. Erschütterungen so gering wie möglich zu halten, bzw. rechtzeitig Lösungen zu finden, so daß (unter unseren Bedingungen) Menschenopfer vermieden werden. Notwendig ist ein gut intakter Polizie- und Sicherheitsapparat, der gegen Kriminalität und gegen äußere Eingriffe (und nur gegen diese) einzusetzen ist. Das muß öffentlich und parlamentarisch kontrolliert werden. Gesetzesverletzungen durch Polizei- und Sicherheitskräfte sind öffentlich gerichtlich zu ahnden.

12. Oktober 1989 - Reaktionen auf die PB-Erklärung

Sonntag, Oktober 18th, 2009

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Ich schrieb gestern: “Das leitet die Wende ein.” Nach dem aufmerksamen Lesen des Textes # den ich hier nicht vollständig wiedergebe # möchte ich einschränken: Das kann der Beginn der Wende werden.Es bleibt noch offen, ob alles in Kosmetik stecken bleibt oder wirklich zur Wende führt. Ich fühle mich aufgerufen, mit aller Kraft in meine Richtung zu drängen und Roderich # Chiffre für meinen Stasi-Führungsoffizier #, den ich gestern traf, bittet interessanterweise um eine entsprechende Ausarbeitung von mir.

Chef N. übrigens reagiert auf diese Situation # gemeint ist die Erklärung des Politbüros # mit einem hoffnungsvollen: “Na, dann wollen wir mal abwarten, was das angekündigte Plenum bringen wird.” Das ist typisch und ganz schwach.

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Gestern mit Großmutter Hebig in der “Zauberflöte” der Komischen Oper. Ich bin wieder von Mozart begeistert. Auch sie reagiert mit Erleichterung auf die Politbüroerklärung. Sie meint, daß wir einsehen müßten, daß man nicht mehr um den Frieden kämpfen muß !!! (Ich bin schokiert.)

 

11. Oktober 1989 - Politbüroerklärung für Dialog

Sonntag, Oktober 18th, 2009

Erfahre jetzt abends - nach WBA-Sitzung - von der heutigen Politbüroerklärung.

Das leitet die Wende ein!

Dies freilich ist noch alter Stil:

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10. Oktober 1989 - vergessenes “ich” in turbulenter Zeit

Sonntag, Oktober 18th, 2009

Das ND hat heute zwei Seiten voller Meldungen und Stellungnahmen gegen Randalierer - aber dabei gleichzeitig auch Meinungen, die zum Dialog aufrufen, über alles, was uns stört, Dialog mit Einsichtigen (die auf die Straße gegangen waren - Anzeichen erster vorsichtiger Differenzierung).

Doch auch dieses bringt die Tageszeitung:

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Honecker gleichzeitig beriet sich mit Delegation der VR China (!) - höchstes Einvernehmen. Im übrigen empfängt er arabische Gäste.

Die soeben gekaufte “Fotografie” 10/89 enthält nicht weniger als … Honeckerfotos, eine ganze Serie zur Geschichte der Arbeiterbewegung und weitere Politbilder; erfreulicherweise auch diese starke Nackte.

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C. ist nun den zweiten Abend weg. Ich genieße es, Ruhe und Zeit zu haben. Stelle fest, daß ich des Nachsinnens über mich entwöhnt bin.

Habe frühere Protokollbände neu gesichtet, mich an Bildern nackter Frauen delektiert. Habe kein Begehren nach C. aber Lust auf Abenteuer (jedoch keinen ausreichenden Antrieb dafür). Erwarte voller Vorfreude die heutige späte Fernsehsendung “Der Pornojäger”. Meine derzeitige Beschäftigung mit dem Thema “Ficken” hat etwas von der schwächlichen Art eines alten Mannes.

Das Durchblättern der Protokollbände gibt mir doch den Eindruck, als sei da eine ganze Menge (Liebes-)Leben aufgehäuft. Ich sehe mich als einen Naiven, der sich immer mit der “Philosophie” auch noch der banalsten Liebelei beschäftigte. Das schlichte, gekonnte Lustficken war bis zuletzt nicht meine Sache. Würde ohne C. (d.h. allein) ein Techniker der Lüsternheit werden.

Bin in letzter Zeit nicht gerade gut zu C. Bin nicht herzlich, bin angestrengt. Warum?

09. Oktober 1989 – Montagsdemo - die drei Leipziger SED-Sekretäre

Sonntag, Oktober 18th, 2009

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Heute # Montag, der Republikgeburtstag war auf einen Sonnabend gefallen und somit praktisch nicht gefeiert worden. # Nachfeier mit Frühstück bei ZF. Prämien, meine 950,-Mark.

Eben, 17 Uhr, Gespräch mit Christa Wolf im SFB III. Wohltuend. Das ist meine Position!

Heute in Eile. Morgen sicher Protokoll in Ruhe und Besinnung.

Sensationelle Meldungen der Westsender aus Leipzig. Sie sprechen von 50-80 000 Demonstranten. Polizei habe nicht eingegriffen. Vor allem aber: Drei Sekretäre der der Leipziger Bezirksleitung der SED sollen einen Aufruf zum Dialog unterzeichnet haben (Masur auch).

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08. Oktober 1989 – Gethsemanekirche

Sonntag, Oktober 18th, 2009


C. und ich gehen abends von ihrer Wohnung # Erich Weinert Str.# nach Hause # zum Arkonaplatz. # Wir kommen dabei in der Nähe der Gethsemanekirche vorbei.

# Wir sehen eine Menge Polizeimannschaftswagen, denken uns aber nichts weiter dabei..#

Abends lesen wir Sowjetliteratur. Später Sondersendung im Westfernsehen. Polemik zwischen uns, Sekt (mit zwei verschiedenen Toasten), Erotik, jedoch kein Sex.

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07. Oktober 1989 – 40. Jahrestag der DDR.

Sonntag, Oktober 18th, 2009

Gestern Gorbi aus 10m Entfernung gesehen.

Republikgeburtstag, der 40. und sicher ein bedeutender.

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F. und ich gehen zur Militärparade. Danach treffen wir uns mit C. zum Waldspaziergang.

C. erzählte von ihrer Begegnung mit Frau Vatter in der Straßenbahn. Frau V. muß zum Staatsakt (Sie ist Sängerin im Staatsopernchor.) und schimpft (hilflos in der Straßenbahn festsitzend) hysterisch: ”Verbrecherstaat!”

05. Oktober 1989 – Monatsbericht

Sonntag, Oktober 18th, 2009

# Wie an anderer Stelle schon mal erwähnt, hatten alle Parteiorganisationen (und natürlich andere Institutionen auch) für die übergeordneten Leitungen monatliche Berichte zu politischen Stimmungen und Meinungen anzufertigen. Auch wenn diese Berichte oft geschönt waren. (Das Eingeständnis von “schiefen Diskussionen” im eigenen Arbeitsbereich konnte ja sogleich zum Rückschluß auf Mängel der eigenen Arbeit führen.), enthielten sie doch zweifellos viele konkrete Informationen “von der Basis”. Viele Berichteschreiber - ich gehörte dazu - glaubten auch, durch wahrheitsgemäße Berichte Anstöße zu einer besseren Medienarbeit der Partei zu geben. Das war, wie sich schließlich herausstellte, völlig illusionär. Die Selbstherrlichkeit und Ignoranz der “führendsten Genossen” hatte ein mir damals unvorstellbares Niveau erreicht- #

Fülle der Anzeichen für die sich immer weiter zuspitzende Situation. Im Folgenden der Enturf meines diesmonatigen Stimmungsberichts, den ich morgen abzuschreiben gedenke:

Es ist nicht möglich die Lawine der gegenwärtigen Diskussionen im Einzelnen darzustellen. Folgende Tendenzen zeichnen sich aus der Sicht unserer APO ab:

    Realistische Betrachtung bei der Masse der Genossen und Parteilosen des Anteils der Westmedien und der BRD-Politik an der Organisierung der Auseisewelle und Klarheit über den völkerrechtswidrigen Charakter dieser Aktivitäten.

    Massive Kritik der Genossen an unseren Medien,. Weil diese keinen Auseinandersetzung zu den bei uns liegenden Urachen der Ausreisewelle führen. Ebenfalls Kritik an den Funktionären von Partei und Regierung, die keine selbstkritische Betrachtung der eigenen Ursachen erkennen lassen. Tendenz zur Ratlosigkeit und Resignation bei manchen Genossen und Parteilosen angesichts der oftmls erlebten Unmöglichkeit, den eigenen Überzeugungen und Vorstellungen zur Stärkung unserer Republik angemessen Geltung zu verschaffen. Wachsend Stimmungen der Besorgnis darüber, daß die Schwäche unserer politischen Überzeugungsarbeit uns verleiten könnte, diese durch den Einsatz von Polizei- oder Sicherheitskräften zu ersetzen.

    Zu all diesen Fragen gibt es heftige Diskussionen zwischen Genossen um die Frage, was zu tun ist, um aus der gegenwärtigen defensiven Situation herauszukommen. Es bildet und festigt sich dabei die Überzeugung, daß der Sozialismus in der DDR einer qualitativen Festigung und Stärkung bedarf, daß dazu die anvisierten ökonomischen Reformen noch energischer und folgerichtiger vorangetrieben werden müssen und einen solche Weiterentwicklung des politischen Systems unserer Gtesellschaft zu konzipieren ist, die zu einer qualitativen Stärkung der sozialistischen Demokratie führt. Die Genossen sind der Meinung, daß zu diesen Fragen in Vorbereitung des XII. Parteitages unverzüglich eine prinzipielle innerparteiliche Diskussion geführt werden muß. 891005-1.JPG

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